Der erste Eindruck zählt: Das perfekte Bewerbungsbild

Posted By Christian Scherer / Januar 23, 2017 / Uncategorized / 0 Comments

Wie bei allem im Leben zählt auch bei einer Bewerbung und damit dem Bewerbungsbild der erste Eindruck. Deshalb sollten die Bewerbungsunterlagen nicht nur den üblichen Vorgaben entsprechen, sondern auch auf Anhieb vermitteln, dass der Bewerber der geeignete Kandidat für die ausgeschriebene Stelle ist. Aber eins direkt vorweg: Es gibt keine Pflicht, ein Bewerbungsbild den Unterlagen beizufügen. Trotzdem kann ein professionell und gleichzeitig sympathisch wirkendes Bewerbungsbild nach wie vor die Chancen, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, deutlich erhöhen. Es sorgt dafür, dass die eigene Bewerbung unter vielen gleichartigen Anschreiben heraus sticht und kann im besten Fall bereits im Vorfeld den Eindruck vermitteln, dass der Bewerber sich gut in die Firma einfügen wird. Ein Bild sagt schließlich mehr als 1000 Worte. Damit dies gelingt, gilt es natürlich einige Regeln zu berücksichtigen.

Formale Vorgaben für Bewerbungsbilder

Für Bewerbungen eigenen sich nur Bilder, die bestimmten Vorgaben entsprechen. Da der Bewerber seriös wirken und zu einem beruflichen Umfeld passen soll, dürfen keinesfalls private Fotos oder gar Urlaubsschnappschüsse als Bewerbungsbild verwendet werden, auch wenn diese außergewöhnlich gut gelungen sein sollten. Auch Automatenbilder (wie Passfotos) eignen sich nicht, da man diesen die minderwertige Qualität immer auch ansieht. Qualität hat nun mal auch ihren Preis. Ein professioneller Fotograf, der sich auf Porträtaufnahmen spezialisiert hat, weiß dagegen, wie die Vorzüge jedes Menschen ins beste Licht gerückt werden können. In der Regel werden für Bewerbungsbilder Halbportraits verwendet, bei denen der Oberkörper und der Kopf des Bewerbers zu sehen sind. Das Bewerbungsbild kann sich aber auch auf das Gesicht und den oberen Brustbereich beschränken.

Ganzkörperaufnahmen dagegen sollten nicht für eine Bewerbungsmappe benutzt werden, da sie leicht zu salopp und unprofessionell wirken. Auch der Hintergrund sollte einen seriöse Ausstrahlung vermitteln. Im Idealfall ist er einfarbig und tritt hinter dem abgebildeten Menschen zurück. Natürlich sollte er auch nicht in einem zu großen farblichen Kontrast zu der gewählten Kleidung stehen. Falls Sie nicht wissen, welchen Hintergrund der von Ihnen beauftragte Fotograf verwenden wird, sollten Sie sicherheitshalber mehrere Oberteile in unterschiedlichen Farben mitnehmen. Hier gilt: Einfach nachfragen!

Unschöne Schlagschatten können durch eine gute Beleuchtung vermieden werden. Damit der Abgebildete locker, freundlich und aufgeschlossen wirkt, bevorzugen die meisten Fotografen heute eine aufrechte und eventuell leicht gedrehte Körperhaltung. Das Gesicht sollte aber immer direkt zur Kamera blicken, damit der Betrachter das Gefühl hat, dass der Bewerber ihm auch in die Augen schaut. Das Gesicht sollte auf jeden Fall gut zu sehen sein und einen möglichst natürlichen Ausdruck haben. Dabei macht sich ein leichtes, ungekünsteltes Lächeln besonders gut. Keine Angst: Gute Fotografen sehen meist direkt, wie Ihr Gesicht am Freundlichsten wirkt.

Für die Größe der Bilder gibt es keine Vorgaben. Sie sollten aber einerseits größer sein als herkömmliche Passbilder, andererseits aber die Bewerbung nicht dominieren. Wo das Bewerbungsbild platziert werden kann, finden Sie hier!

Kleider machen Bewerber?

Für die meisten Stellensuchenden dürfte es selbstverständlich sein, dass die Kleidung am Tag der Fotoaufnahmen sauber und knitterfrei ist. Viele vernachlässigen allerdings, dass man durch die Art der Kleidung und die Weise, wie sie getragen wird, einem möglichen Arbeitgeber ein bestimmtes Bild vermittelt. Mit Kleidung, die dem Geist und Dresscode der Branche entspricht, vermittelt ein Bewerber, dass er für diese Arbeitsstelle der Richtige ist und sich auskennt. So ist beispielsweise bei einer Stelle bei einer Bank oder Versicherung für Männer ein klassischer Anzug angemessen, während bei einer Bewerbung im Handwerksbereich ein legeres Jackett und ein Hemd ohne Krawatte sehr viel passender ist. In der Kreativbranche kann auch die Kleidung etwas ausgefallener sein. Für Frauen gilt natürlich entsprechendes.

Wichtig ist dabei stets, dass der Gesamteindruck nicht zu salopp und nachlässig gerät. Männer sollten deshalb auch die oberen Hemdknöpfe geschlossen halten und Frauen verzichten besser auf ein tiefes Dekolletee und ungewöhnlichen Schmuck. Auffällige Farben und Muster sind ebenfalls nicht geeignet, da sie auf einem vergleichsweise kleinen Foto zu aufdringlich werden. Auch starke Kontraste sollten vermieden werden. Am besten eignen sich dunklere, gedeckte Farbtöne für Blazer und Jacketts, die mit schlichten Hemden oder Shirts in helleren Farben kombiniert werden. Dies lässt die Gesamterscheinung lebendig und gleichzeitig seriös wirken.

Frisur und Styling auf Bewerbungsbild nicht vernachlässigen

Auch die Haare spielen eine große Rolle, wenn es darum geht, Professionalität über das Bewerbungsbild zu vermitteln. Ein Friseurbesuch vor dem Termin bei dem Fotografen kann deshalb nicht schaden. Die Haare sollten nicht nur sichtlich gepflegt sein, sondern auch ein exakter Haarschnitt sorgt auf Anhieb für einen guten Eindruck. Zu ausgefallen sollte er natürlich nicht sein und auch auf ungewöhnliche Farben sollte besser verzichtet werden. Für Frauen, die lange Haare tragen, ist es wichtig, darauf zu achten, dass das Gesicht frei bleibt und die Frisur ordentlich wirkt. Gerade bei Bewerbungen auf einen Beruf in einer konservativen Branche vermittelt ein Pferdeschwanz oder ein schlichter Dutte mehr Kompetenz als offene Haare oder eine ausgefallene Hochsteckfrisur. Männer sollten selbstverständlich glattrasiert sein oder, bei Bartträgern, auf einen gepflegten Bart achten. Das Make-up sollte die persönlichen Vorzüge nur betonen, dabei aber möglichst natürlich wirken. Auffällige Farben bei Lidschatten und Lippenstift passen meist nicht und sollten deshalb vermieden werden. Andererseits kann es auch dann, wenn sie sonst nicht zu Make-up greifen, sinnvoll sein, sich ausnahmsweise leicht zu schminken, um kleinere Makel auszugleichen, die auf einem Foto ins Auge fallen würden. Selbst als Mann können Sie mit etwas Puder unschön glänzende Stellen vermeiden. Mit einer gepflegten und zurückhaltenden, aber dennoch individuellen Erscheinung signalisieren Sie, dass Sie über echte Persönlichkeit und Kompetenz verfügen. Fragen Sie hier gerne den Bewerbungsfotosgrafen: Meist haben die Experten Tipps und Tricks und vielleicht selber jemanden für ein passendes und professionelles Make-up an der Hand.

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